Einer der schwierigsten Schritte im Prozess des Unternehmenszusammenschlusses in der Schweiz

Strukturierung eines Abkommens, Unternehmensübertragung in der Schweiz
Viele Faktoren müssen berücksichtigt werden, wie zum Beispiel Kartellgesetze, Wertpapiervorschriften, Unternehmensrecht, konkurrierende Bieter, steuerliche Auswirkungen, Buchhaltungsprobleme, Marktbedingungen, Finanzierungsformen und spezifische Verhandlungspunkte in der Vereinbarung über den Unternehmenszusammenschluss.
Wichtige Dokumente bei der Strukturierung von Transaktionen sind das Term Sheet (wird zur Kapitalbeschaffung verwendet) und eine Absichtserklärung (LOI), die die grundlegenden Bedingungen der vorgeschlagenen Transaktion festlegt.
Die Verhandlung der Vereinbarung ist oft eine sehr heikle Phase des Prozesses, da sie häufig die wahren Absichten der beteiligten Parteien offenbart.
Um die Reibungsverluste in dieser Phase zu verringern, sollte der Projektträger eine vorherige Analyse des Zielunternehmens durchführen, um zu überprüfen, ob es dem Geist und und den Zielen des Zusammenschlusses entspricht.
Analyse von Unternehmenszusammenschlüssen
Die vorherige Analyse des Ziels umfasst in der Regel zwei Schritte:
- Die Bewertung des Ziels auf einer eigenständigen Basis und
- Die Bewertung der potenziellen Synergien aus der Transaktion.
Wenn es um die Bewertung von Synergien geht, gibt es zwei Synergiearten, die berücksichtigt werden müssen: harte und weiche Synergien.
Harte Synergien sind direkte Kosteneinsparungen, die nach Abschluss des Fusions- und Übernahmeprozesses realisiert werden. Harte Synergien, die auch als operative Synergien bezeichnet werden, sind Vorteile, die sich mit Sicherheit aus der Fusion oder Übernahme ergeben werden, wie zum Beispiel Einsparungen bei den Gehältern, die sich aus der Beseitigung von überflüssigem Personal zwischen dem Käufer und den Zielgesellschaften ergeben werden.
Weiche Synergien, die auch als finanzielle Synergien bezeichnet werden, sind Einkommenssteigerungen, die der Käufer nach Abschluss der Transaktion zu erzielen hofft. Sie sind „weich“, weil die Realisierung dieser Vorteile nicht so sicher ist wie die Kosteneinsparungen, die mit den „harten“ Synergien verbunden sind.
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