Das Erzielen von Skaleneffekten kann der beste Weg sein, um Ihr Unternehmen in der Schweiz zu vergrößern.
WIE LASSEN SICH SKALENEFFEKTE ERZIELEN?

Ein Skaleneffekt liegt vor, wenn ein Zusammenschluss die durchschnittlichen Kosten Ihres Unternehmens senkt, die Verkaufspreise reduziert und die Rentabilität Ihres Unternehmens erhöht.
Zu den verschiedenen Skaleneffekten gehören:
✔Technische Einsparungen: Wenn das Unternehmen hohe Fixkosten hat, wird der Zusammenschluss mit einem anderen Unternehmen zu niedrigeren Durchschnittskosten führen;
✔Großeinkauf: Ein Bündnis oder eine Fusion kann bessere finanzielle Bedingungen für den Kauf großer Mengen an Rohstoffen, Grundstoffen oder Dienstleistungen bieten.
✔Finanziell: Bessere Zinssätze für Großunternehmen.
✔Organisation: Ein Sitz anstelle von zweien ist effizienter.
Es ist zu beachten, dass eine „vertikale“ Annäherung (an einen Lieferanten oder Händler) weniger potenzielle Skaleneffekte bietet als ein horizontaler Zusammenschluss (Wettbewerber).
Beispielsweise könnte eine „vertikale“ Fusion nicht von technischen Skaleneffekten profitieren.
Bei einer „vertikalen“ Annäherung könnte es jedoch finanzielle und risikobezogene Einsparungen geben.
Einige Industriezweige in der Schweiz werden mehr Skaleneffekte erzielen als andere. Beispielsweise hat ein Hersteller von Autoteilen hohe Fixkosten und erzielt daher mehr Skaleneffekte als zwei Bekleidungshändler.
WAS GENAU IST GEMEINT, WENN VON „SKALENEFFEKTEN“ ZWISCHEN KONKURRIERENDEN UNTERNEHMEN IN DER SCHWEIZ ODER IM AUSLAND DIE REDE IST?
Erstens können Skaleneffekte zwischen Unternehmen in der Schweiz Synergien erzeugen, die aus dem Effekt der kritischen Größe resultieren. Durch die größere Größe verfügt das neue Unternehmen über eine stärkere Verhandlungsposition gegenüber den Zulieferern, wodurch die Kosten für den Kauf von Komponenten sinken.
Der Größeneffekt schlägt sich auch in Skaleneffekten in der Produktion nieder: Sobald die Fixkosten hoch sind, können sie durch eine Erhöhung der produzierten Menge besser amortisiert werden, wodurch die Stückkosten sinken.
Skaleneffekte zwischen Unternehmen in der Schweiz können sich auch auf Querschnittsfunktionen beziehen: Eine Fusion bedeutet oft das Ende von Doppelarbeit, zum Beispiel in den Bereichen Marketing, Personalwesen und sogar in der Unternehmensleitung.
Diese Skaleneffekte zwischen Unternehmen in der Schweiz sind jedoch nicht unendlich, und die Herausforderung nach der Fusion besteht darin, die Größe zu finden, die die Produktionskosten pro Einheit minimiert: die berühmte „Mindestoptimale Betriebsgrößen“. Sie kann durch die sogenannte „Survivor-Technik“ angenähert werden, bei der die Größe des Unternehmens, das im Vergleich zu den Wettbewerbern in seiner Branche überdurchschnittlich gut abschneidet, als Bezugsgröße dient.
Zweitens können die Synergien zwischen Unternehmen in der Schweiz auf Verbundvorteile zurückzuführen sein: Die Herstellung verschiedener Varianten desselben Produkts führt zu Kostensenkungen, da alle Varianten des Produkts die gleichen Ressourcen beanspruchen. Hier wird deutlich, wie interessant es für einen Automobilhersteller ist, eine Fahrzeugpalette mit verschiedenen Modellen herzustellen, die auf denselben F&E-Ausgaben, demselben Design oder einer modularen Plattform basieren.
Drittens ermöglicht eine Fusion zwischen Unternehmen in der Schweiz absolute Kostensenkungen, unabhängig vom Größeneffekt: Wenn die beiden Unternehmen nicht auf demselben technologischen Niveau sind, wird das neue Unternehmen die effizientere Technologie übernehmen, was zu Produktionsumverteilungen zwischen den Standorten führen wird.
Viertens können Synergien zwischen Unternehmen in der Schweiz durch Erfahrungsvorteile entstehen, wenn die beiden Unternehmen nicht gleich lange auf dem Markt sind. In vielen Branchen führt eine lange Produktionszeit aufgrund von Lerneffekten zu einer niedrigeren Kostenkurve. Eine Fusion kann es einem Unternehmen ermöglichen, „seinen Rückstand aufzuholen“, indem es von der Erfahrung seines Partners profitiert.
Schließlich kann sich eine Fusion zwischen Unternehmen in der Schweiz positiv auf den Anreiz zur Innovation auswirken. Zunächst einmal ist das neue Unternehmen in der Lage, sich die Ergebnisse seiner F&E leichter anzueignen, da die beiden Unternehmen nicht mehr in Wettbewerb zueinander stehen. Darüber hinaus kann Innovation die Mobilisierung erheblicher finanzieller Ressourcen erfordern, die einem einzelnen Unternehmen nicht zur Verfügung stehen. Diese verschiedenen Synergien werden logischerweise dazu führen, dass die Gewinnspanne des Unternehmens steigt. Die Rolle der Synergien für den Erfolg einer Fusion muss jedoch stark relativiert werden. So zeigten Blonigen und Pierce in einer berühmten empirischen Studie über eine Stichprobe amerikanischer Unternehmen, dass die Synergien nicht die Ursache für die bessere Leistung nach der Fusion sind. Sie seien anderswo zu suchen: in der Zunahme der Marktmacht. Eine horizontale Fusion verringert den Wettbewerb, wodurch das neue Unternehmen die Preise erhöhen kann.
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