Emotionen beeinflussen mitunter die Abtretung von Unternehmen

Die Übertragung von Unternehmen ist ein heißes Thema in den Schweizer Nachrichten. Bis 2021 wird ein Fünftel der KMU, d.h. 750.000 Unternehmen, übertragen werden müssen. Sie stellen 400.000 Arbeitsplätze, d.h. 10% der nationalen Belegschaft.
Emotionen beeinflussen mitunter die Abtretung von Unternehmen, Unternehmensübertragung in der Schweiz
Im Leben einer Führungskraft ist der Verkauf eines Unternehmens einer der Momente, in denen sie am stärksten von Zweifeln und Emotionen geprägt ist. Die mangelnde psychologische Vorbereitung ist übrigens eine der am häufigsten genannten Ursachen für Misserfolge. Wenn viele Transaktionen aus emotionalen Gründen nicht zustande kommen, wie ist dieses Phänomen zu verstehen ?
Pourquoi la cession d’entreprise est-elle un processus délicat ?
Unabhängig von der Art der Übertragung erfordert der Unternehmenverkauf psychologisches Coaching. In der Regel bereitet man sich vor, indem man rechtliche und finanzielle Fragen antizipiert. Zu wenig werden die emotionalen Aspekte berücksichtigt.
Übrigens ist die Übertragung eines Unternehmens an das Management (MBO Management Buyout) einfacher zu formalisieren. Da der Verkäufer und der Käufer mehrere Jahre lang zusammengearbeitet haben, besteht bereits ein Vertrauensverhältnis. In den Augen des Geschäftsführers ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert: Der Käufer kennt bereits die Stärken und Schwächen der Struktur. Außerdem erspart diese Transaktion die Einführung eines formellen Due-Diligence-Prozesses, der normalerweise die Leidenschaften herauskristallisiert.
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In der Tat spielen Emotionen in allen Phasen der Unternehmensverkauf eine Rolle. In der Vorbereitungsphase merkt man oft, dass der Geschäftsführer nicht bereit ist, «sein Baby loszulassen». Dann, in der Verhandlungsphase, sind die rechtlichen und finanziellen Fragen ebenfalls emotional aufgeladen. Die Frage nach dem Preis und den Verkaufsbedingungen ist heikel. Schließlich können die Zeit nach der Abtretung und die Weitergabe von Wissen den abtretenden Unternehmer noch überraschen, da er nicht damit gerechnet hat, was er nach der Abgabe der Zügel tun würde.
Wie bereitet man sich emotional auf die Übergabe seines Unternehmens vor ?
Franco Frattura, Head Executives & Entrepreneurs Zürich UBS, formulierte es so: «Frühzeitig an später denken» bedeutet, dass man sich mit allen Konsequenzen der Unternehmensübergabe auseinandersetzen muss. Die Führungskraft muss an ihr Berufsleben denken, eventuell an ihre Pensionierung, an ihre Familie, an ihr Vermögen… Und um diese Fragen bestmöglich zu antizipieren, zählt nur die Zeit.
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Der Abtretende muss klären, welche Nachfolgeoptionen er bevorzugt. Es ist verständlich, dass er eine Übergabe an ein Familienmitglied oder ein Management bevorzugt, welches dieselben Werte teilt. Vorausgesetzt, man formalisiert dies! Denn der Verkauf an einen Dritten führt zu einem günstigeren Verkaufspreis.
Wenn Sie vorhaben, Ihr Unternehmen zu veräußern, kontaktieren Sie die Berater von Actoria Schweiz, welche die Vorbereitung und die gesamte Übertragung begleiten.
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