Vermögensverwalter: Meilensteine in der Entwicklung

Der Markt für unabhängige Vermögensverwalter steht vor großen Herausforderungen wie dem Zwang, sich weiterzuentwickeln, dies aber auch auf strukturierte Weise und in einem stark umkämpften Umfeld.
« Ich habe keine Träume, ich habe Ziele » (Harvey Specter)
Ein wenig Geschichte
Vermögensverwalter: Ein Markt vor Herausforderungen, Unternehmensübertragung in der Schweiz
Die ersten Strukturen wurden in der Schweiz Anfang der 1980er Jahre entwickelt. Sie wurden zunächst von ehemaligen Vermögensverwaltungsberatern aufgebaut. Diese versuchten zunächst, ihren Kunden eine unabhängige Finanzberatung zu bieten. Ab diesem Zeitpunkt wurden externe Vermögensverwaltungsgesellschaften, unabhängige Vermögensverwalter oder Drittverwalter zu einer tragenden Säule der Schweizer Vermögensverwaltungsindustrie.
Heute
Der Schweizer Markt wird auf 2.500 unabhängige Vermögensverwalter (UVV) geschätzt. Sie sind für rund 400 Milliarden Franken verantwortlich. Dies entspricht etwa 10% des gesamten Privatvermögens der Schweiz. Bei den GFI handelt es sich um eine sehr heterogene Berufsgruppe. Sie reicht von unabhängigen Managementpraxen über Mehrfamilienbüros bis hin zu individuellen Beratern, die auf persönlicher Basis agieren. Laut dem Verband Schweizerischer Vermögensverwalter (~1000 Mitglieder) verwalten fast 50% ihrer aktiven Mitglieder Vermögen von weniger als 100 Millionen Franken. Nur 12% verwalten mehr als 500 Millionen.
Nach dem Inkrafttreten der europäischen MiFID II-Standards und den damit verbundenen neuen Herausforderungen werden 2020 die Schweizer Gesetzesbestimmungen des FinfraG und des LEFin in Kraft treten.
Wichtigste Herausforderungen
Eine erste Auswirkung ist struktureller Art, da die Einzelfirma (RI) nicht mehr zulässig sein wird. Eine zweite Herausforderung besteht in der Mindestanzahl von Ansprechpartnern in der Struktur. Sie wird vier Personen betragen, d. h. einen Leiter, seinen Stellvertreter, einen Risikomanager und einen Compliance-Beauftragten. Um sich anzupassen, muss der Unternehmer also seine Nähe zu seinen Kunden nutzen und sich mit zahlreichen möglichen Modellen strukturieren, darunter diese:
- Mitgliedschaft in Verbänden/Gruppierungen/Plattformen, die Dienstleistungen wie z. B. IT, Risikomanagement, Selbstregulierung oder Forschung erbringen
- Zusammenlegung dieser Kosten durch einen Zusammenschluss von Vermögensverwaltern oder sogar durch eine Fusion; dies gilt sowohl für die Schweiz als auch international.
- Veräußerung der Verwaltungsgesellschaft an Investoren, die das Geschäft entwickeln möchten und einen qualitativ hochwertigen Übergang bzw. die Kontinuität der Geschäftstätigkeit innerhalb der Struktur gewährleisten.
- Veräußerung des Vermögensportfolios mit oder ohne den Wunsch, nach der notwendigen Übergangsphase eine Beziehungsfunktion zu haben
Für die meisten Akteure ist der Wandel notwendig und diese Herausforderung muss erfolgreich bewältigt werden. Deshalb hilft ein externes Auge dabei, die Qualität des Übergangs zu verbessern. Dies gewährleistet auch, dass der Manager seinen Kunden und Mitarbeitern Aufmerksamkeit schenkt. Wir sehen oft die Risiken, wenn man seine gesamte Energie in diese eine organisatorische «Herausforderung» steckt.
Actoria Schweiz verfügt über die Kompetenzen und die Erfahrung in diesem besonderen Sektor. Die Gruppe stützt sich auf ein großes Netzwerk und legt Wert auf Werte, darunter Vertraulichkeit und Professionalität bei der Vorbereitung und Durchführung ihres Mandats.
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