Neuer Ansatz zur Bewertung eines Unternehmens in der Schweiz

Investitionen in immaterielle Aktiva (Immaterielles) bilden die Grundlage für die wissensbasierte Wirtschaft in der Schweiz.
Diese Investitionen wie geistiges Eigentum (IP), Forschung, Technologie und Software sowie Humankapital sind in den letzten 25 Jahren unaufhaltsam gestiegen. Und die COVID-19-Pandemie scheint diese Entwicklung noch beschleunigt zu haben.
Ein dematerialisierter Ansatz für die Bewertung von Unternehmen
Erleben wir den Beginn einer neuen Etappe in der Geschichte des Kapitalismus, die auf Lernen, Wissen und intellektuellem Kapital basiert?
Wird die immaterielle Bewertung von Unternehmen in der Schweiz die rein finanziellen Bewertungsmethoden überholen?
Immaterielle Aktiva (Intangibles) werden immer wichtiger für die Bewertung von Unternehmen.
Die derzeitigen Rechnungslegungsstandards in der Schweiz erschweren jedoch ihre Berücksichtigung in den Jahresabschlüssen.
Diese mangelnde Berücksichtigung kann sich nachteilig auf die Bewertung eines Unternehmens auswirken.
Bewertungen, die auf einfachen buchhalterischen Maßen aus den Jahresabschlüssen (Bilanzen und Konten) der Unternehmen beruhen, reichen nicht mehr aus.
Selbst entwickelte immaterielle Aktiva tendieren dazu, nicht in der Bilanz aufzutauchen und die damit verbundenen Kosten werden als Aufwand verbucht, wenn sie anfallen.
Nach IFRS werden diese Aktiva nur dann bilanziert, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind.
Die Bilanzierung unterscheidet sich je nach Aktivatyp:
- Materielle Aktiva profitieren von Abschreibungen und Wertminderungen.
- Selbstentwickelte immaterielle Aktiva haben in der Schweiz keine standardisierten Rechnungslegungsmaßnahmen und führen zu Bewertungsproblemen.
Da die Investitionen in immaterielle Aktiva steigen, wird die Bewertung des Wertes dieser Aktiva als Teil des Unternehmenswertes immer wichtiger.
Diskriminierung zwischen den Unternehmensaktiva auf der Ebene der Rechnungslegung

Ein Unternehmen in der Schweiz, das sein Portfolio an immateriellen Aktiva ( immateriellen Vermögenswerten) durch Käufe erweitert hat, wird wahrscheinlich einen höheren Anteil an immateriellen Aktiva in seiner Bilanz haben (und einen höheren Anteil an Goodwill) als ein Unternehmen, das immaterielle Aktiva intern entwickelt hat.
Dies wird sich auf die Bilanzrelationen und die ausgewiesenen Gewinne, aber auch auf den Unternehmenswert auswirken.
Die Bewertung von immateriellen Aktiva (Intangibles) ist höchst subjektiv.
Erschwerend kommt hinzu, dass Unternehmer in der Schweiz dazu neigen, den Wert der immateriellen Aktiva ihres Unternehmens zu überschätzen.
Immaterielle Aktiva (Intangibles) können der entscheidende Faktor für den Wert Ihres Unternehmens sein und sogar der Geheimtipp, der den Käufer dazu bringt, einen sehr hohen Preis zu akzeptieren.
Die Akzeptanz des Wertes dieser Art von Aktiva ist jedoch oft der größte Stolperstein beim Verkauf eines Unternehmens.
Hier sind einige Tipps zum Verständnis von immateriellen Aktiva und wie sie bewertet werden könnten.
1. Verstehen, was ein immaterielles (unkörperliches) Aktivum ist.
Ein immaterielles Aktivum ist ein Aktivum, das keine physische Form hat und nicht monetär ist.
Die wichtigsten immateriellen Aktiva sind geistiges Eigentum, Marken, Warenzeichen, Kundenlisten und in einigen Fällen Wettbewerbsverbotsvereinbarungen.
Manchmal können diese Aktiva alle als «Goodwill» zusammengefasst werden, aber in Wirklichkeit sind sie getrennt und separat.
Im Allgemeinen erscheinen sie nicht in der Bilanz eines Unternehmens, wenn ein Unternehmen ein anderes Unternehmen erwirbt oder wenn ein bestimmtes immaterielles Aktivum separat erworben wird.
2. Den Prozess verstehen
Bei einer Unternehmensübertragung in der Schweiz erstellt Actoria normalerweise eine Bewertung für das gesamte Unternehmen, einschließlich des Wertes der immateriellen Aktiva (Intangibles).
Exponierte Bewertungsmethode

Die von Actoria Schweiz entwickelte Methode zur Bewertung immaterieller Aktiva und strategischer immaterieller Güter ist das Ergebnis jahrelanger Erfahrung und Überlegungen.
Sie spiegelt in gewisser Weise den sogenannten Marktwert der börsennotierten Gruppen und Unternehmen wider. Die Berechnung scheint einfach zu sein, da es sich um die folgende Formel handelt:
Marktwert = Eigenkapital + Goodwill.
Und manchmal: Marktwert = Eigenkapital – Badwill
Besonderheiten dieser Methode
- Diese Methode ermöglicht es, die folgenden Hauptelemente zu berücksichtigen:- Humankapital (Kompetenzen, Geschicklichkeit, Produktivität, Effizienz…)
- Beziehungs- und Strukturkapital (Netzwerke, Partnerschaften, Adressbuch, Lobbying, Präsenz in Normungsorganisationen…).
- Organisatorisches Kapital (Wettbewerbsvorteile, Business Model, Software…)
- Kundenkapital (Marktanteil, Kundenbindung, qualifizierte potenzielle Kunden)
- Innovationskapital (Datenbanken, Wissensmanagement, Innovation und wirtschaftliche Intelligenz…)
- Und geschützte immaterielle Werte (Marken, Patente, Designs, Copyrights…).
Engagieren Sie einen Experten
Bei einem Unternehmensverkauf oder bei einem Unternehmenszusammenschluss in der Schweiz oder im Ausland ist es immer eine gute Idee, einen Bewerter wie Actoria zu engagieren, um den Unternehmenswert zu ermitteln. Dies kann dazu beitragen, Streitigkeiten oder Verwirrung zwischen Käufer und Verkäufer zu vermeiden.
Wenn Sie einen Bewerter einstellen, suchen Sie nach Referenzen und holen Sie Angebote von zwei oder drei anerkannten Unternehmensbewertern in der Schweiz ein, die mit Ihrer Branche vertraut sind.
Immaterielle Aktiva sind alle sehr einzigartig.
Der Versuch, ihren Wert zu bewerten, ohne alle Feinheiten zu verstehen, führt nicht zu einem sehr genauen Ergebnis und kann frustrierend sein. Wenden Sie sich an Actoria, um Rat zu erhalten.
Actoria Schweiz hat ein sehr spezifisches Werkzeug, Xtravalue, entwickelt, das nach einem Audit Ihrer immateriellen Aktiva jedem dieser Aktiva einen spezifischen Wert zuweist, um letztendlich einen neuen Goodwill zu bestimmen, der Ihrem Unternehmen einen immateriellen Wert verleiht.
Für weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
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